Dr. Gernot Aitzetmüller in Linz -
Ihr Facharzt für Schulterchirurgie

Minimalinvasive, arthroskopische Schulteroperationen

Die meisten Probleme der Schulter können heute ohne große Schnitte chirurgisch behoben werden. Im Bereich der arthroskopischen Gelenkschirurgie hat sich die Schulterchirurgie - wie sonst kein anderer Bereich - in den letzten Jahren sehr stark weiterentwickelt. Heute können mit gering belastenden Operationen weitgehend positive Ergebnisse erzielt werden.

 

Diagnose, Behandlung und Operation

Im Bereich der Schulterchirurgie führe ich alle derzeit gängigen Eingriffe durch, wobei diese heute arthroskopisch erfolgen, das heißt minimalinvasiv. Waren früher mehrere Zentimeter große Hautschnitte nötig, so sind heute nur noch wenige Millimeter große Schnitte für das Einführen der Instrumente notwendig. Mit der arthroskopischen Rekonstruktion (Naht von abgerissenen Gelenksstrukturen) zähle ich zu den Gelenkschirurgen, die diese Art der Operation in Österreich als erste angeboten haben. Mittlerweile greife ich dabei auf 17 Jahre Erfahrung zurück. 

 

Arthroskopische Eingriffe und Rekonstruktionen

Bei folgenden Indikationen kann man mit einem minimalinvasiven Eingriff heute sehr gute Erfole erzielen:  

  • Schulterengpass-Syndrom
    Zumeist hervorgerufen durch  eine Verengung zwischen Schulterdach- und Oberarmknochen, die eine schmerzhafte Quetschung der Sehne und des Schleimbeutels verursacht.
  • Schultereckgelenkarthrose
    Eine schmerzhafte Knorpelabnützung (= Arthrose) entsteht häufig nach einer Verletzung, wie beispielsweise einer Zerrung oder Verrenkung. Die Verletzung liegt dabei oftmals schon Jahre zurück.
  • Chronische Schleimbeutelentzündung
    Durch eine Drucküberlastung kann sich mit den Jahren der Schleimbeutel (gelartiges Gewebe zwischen Knochen, Sehnen und Muskeln) entzünden und starke Schmerzen verursachen.
  • Instabilität des Schultereckgelenkes
    Eine Instabilität tritt meist infolge eines Sturzes auf die hintere Schulterregion auf. Die Ursachen der Instabilität reichen von der Gelenkzerrung bis zur kompletten Verrenkung (Luxation) des Gelenks.
  • Instabilität des Schultergelenkes
    Bei der Instabilität eines Gelenkes unterscheidet man zwischen der angeborenen Instabilität, die nur in seltenen Fällen operiert wird, und der traumatischen Instabilität. Letztere kann durch eine unfallbedingte Verrenkung (Luxation) des Armes hervorgerufen werden. Bleibt eine Instabilität unbehandelt, kann dies einen vorzeitigen Gelenkknorpelverschleiß nach sich ziehen.
  • Instabilität des Bizepssehnenansatzes
    Eine Instabilität der langen Bizepssehne kann in Zusammenhang mit anderen Schultergelenk-Erkrankungen auftreten. Ist die lange Bizepssehne beschädigt oder teilweise eingerissen, sollte sie arthroskopisch wieder an der Gelenkkapsel oder am Oberarmkopf fixiert werden, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Bei einer Ablösung des Bizepssehnenansatzes vom oberen Pfannenpol (=SLAP-Läsion) kann dieser arthroskopisch an den Knochen angenäht werden.
  • Schultersteife-frozen shoulder
    Eine Schultersteife kann als Folge einer längeren Gelenkruhigstellung, z.B. nach einer Operation oder einer Verletzung auftreten. Bei der frozen shoulder handelt es sich um ein sehr komplexes Krankheitsbild unterschiedlicher Ursachen, welche nach einem sehr schmerzhaften Anfangsstadium in einer Einsteifung des Schultergelenks mündet. In beiden Fällen schrumpft die Gelenkkapsel und führt zur Einschränkung, sowohl der aktiven wie auch der passiven Gelenkbeweglichkeit. Mittels Arthroskopie kann das Schultergelenk wieder mobilisiert werden.
  • Rotatorenmanschettenriss
    Die Rotatorenmanschette besteht aus vier zusammenhängenden Muskeln, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf ziehen und dort mit ihren Sehnen ansetzen. Ob ein Riss operativ behandelt werden sollte, ist von zahlreichen Faktoren abhängig und muss im Einzelfall entschieden werden.
  • Kalkschulter
    Im Fall von starken Schmerzen, ausgelöst durch eine Kalkeinlagerung in den Sehnen der Rotatorenmanschette, können die Kalkdepots mittels Arthroskopie operativ entfernt werden.

Zur genauen Diagnose-Abklärung sowie zur weiteren Erstellung Ihrer individuellen

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Ihr Dr. Gernot Aitzetmüller, FA für Unfallchirurgie, Spezialgebiet Schulterchirurgie